WS 5: Die AUVA-Präventionskampagne

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Die AUVA-Präventionskampagne „Krebserzeugende Arbeitsstoffe“


Donnerstag, 7. Juni 2018 | 11:00 bis 12:30 Uhr


Werkzeuge und Info-Materialien für Betriebe
Kampagnenteam der AUVA, Wien 

Das Forum Prävention ist Auftakt der zweijährigen AUVA-Präven-tionskampagne „Krebserzeugende Arbeitsstoffe“. Mit diesem Schwerpunkt schließen wir an die EU-OSHA-Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben“ an. Anknüpfend an die im Rahmen der niederländischen Ratspräsidentschaft beschlossene „Roadmap on Carcinogens“ fokussieren wir in unserer Kampagne auf krebserzeugende Arbeitsstoffe.

In Österreich sterben jedes Jahr etwa 20.000 Menschen an Krebs. Nach internationalen Schätzungen werden ungefähr 10 % der damit verbundenen Todesfälle (ca. 1.800) durch die Arbeit bzw. den Beruf hervorgerufen. Krebserzeugende Arbeitsstoffe können bekanntermaßen Berufskrankheiten verursachen.

Arbeitsstoffe haben unterschiedliche Gefahrenpotenziale. Eine Grundvoraussetzung für den sicheren Umgang mit krebserzeugenden Stoffen und Produkten stellt das Erkennen ihrer gefährlichen Eigenschaften dar.

Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, wie Informationsveranstalt-ungen und Broschüren für Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer sollen zum Erkennen krebserzeugender Arbeitsstoffe beitragen. Schulungen und Instrumente speziell für Präventivfachkräfte sowie gezielte Beratungen in einzelnen Branchen sollen langfristig und nachhaltig die Anzahl der berufsbedingten Krebserkrankungen reduzieren, indem krebserzeugende Arbeitsstoffe nicht nur erkannt, sondern auch ersetzt bzw. minimiert und durch geeignete Schutzmaßnahmen sicher verwendet werden.

Im Rahmen des Workshops erhalten Sie Gelegenheit, die Ausrichtung der AUVA-Kampagne näher kennen zu lernen. Dabei wird der Fokus insbesondere auf Info-Materialien und Werkzeuge gelegt, die das Erkennen und den sicheren Umgang mit krebserzeugenden Arbeitsstoffen im Betrieb unterstützen.

Achtung: Anmeldung erforderlich!

 

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Letzte Änderung 15. Februar 2018 14:22 von Beate Stadler-Lamisch