Safety-II Challenge

 

Was passiert, wenn nichts passiert?

It’s easy to count things that go wrong, but does that measure safety?“

(Erik Hollnagel)

 

Lassen Sie sich auf unser Gedankenexperiment ein –

Machen Sie mit bei unserer Safety-II Challenge!

 

Warum …

… verwenden Sie eigentlich Schutzeinrichtungen?

… ist bei der digitalen Transformation auch die Arbeitssicherheit wichtig?

Was bringt es …

… wenn Sie rechtzeitig eine Pause einlegen?

… wenn Sie die Regenerationszeit auch tatsächlich für Ihre Erholung nützen?

Wozu …

… eine Unternehmenskultur, bei der Zeit für Lernen vorhanden ist?

… den Menschen als Ressource sehen?

 

 

Wie werben Sie für Safety-II?

Zeigen Sie uns Ihren Beitrag: Ihren Blog, IhrenTweet oder Ihre App, Ihr Plakat, Ihren Text oder Ihren Kurzfilm oder lassen Sie uns Ihren Podcast hören!

 

Das Forum Prävention 2020 bietet Raum und Zeit Ihre besten Arbeiten zum Safety-II Ansatz zu präsentieren.

Reichen Sie Ihren Beitrag* bis 17. April 2020 bei uns ein: forumpraevention@auva.at

Alle eingesendeten Arbeiten werden während des Kongresses ausgestellt. Die einreichenden Autorinnen und Autoren erhalten einen Slot, um in einer Workshop- bzw. Vortragspause ihre Idee zu präsentieren. Die genauen Zeiten werden vom Organisationsteam bekanntgegeben.

 

*  Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zur Einreichung Ihrer Arbeit finden Sie auf unserer Homepage http://forumpraevention.auva.at

 

Aus allen Beiträgen trifft eine fachkundige, interdisziplinäre Jury eine Vorauswahl der besten drei Einreichungen, die innerhalb von je zwei Minuten im Rahmen des Internationalen Seminars von ihren Autorinnen bzw. Autoren vorgestellt werden.

Sie, liebes Publikum können bei der Endauswahl per Voting-System mitbestimmen, wer für Sie den Safety-II Ansatz am überzeugendsten umgesetzt hat.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden während des Internationalen Seminars am Dienstag, 26. Mai 2020 in der letzten Session in der Zeit von 16.00 bis 17.45 Uhr verkündet.

 

Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Letzte Änderung 28. Januar 2020 12:15 von michelitsch

 

Safety-I oder Safety-II: Wo liegt der Fokus?

 

Mit der Safety-II Perspektive wird auf die oftmals verwendete, jedoch paradox formulierte Definition von Sicherheit (im Sinne von „Safety“) hingewiesen: Eigentlich wird sie anhand ihres Gegenteils erklärt und an den unerwünschten Konsequenzen ihrer Abwesenheit gemessen. Erik Hollnagel nennt diesen Ansatz „anti-goal–accident-prevention“ und weist auf ein damit verbundenes Problem hin:

„We cannot make things go right simply by preventing them from going wrong.“
(Hollnagel, 2013, 8)

Der Fokus von Safety-II liegt in der Beobachtung und Beschreibung, wie die „normale“, alltägliche Arbeit erfolgreich und sicher funktioniert:

Safety II is the system’s ability to succeed under varying

conditions, so that the number of intended and acceptable outcomes

(in other words everyday activities) is as high as possible.“

(Hollnagel & Shorrock, 2013, 17)

 

Zusammenfassender Überblick – Safety-II:

  • Definition of safety: That as many things as possible go right.
  • Safety management principle: Proactive, continously trying to anticipate developments and events.
  • View of the human factor in safety management: Humans are seen as a resource necessary for the system flexibility and resilience.
  • Accident investigation: Things basically happen in the same way, regardless of the outcome. The purpose of an investigation is to understand how things usually go right as a basis for explaining how things occasionally go wrong.
  • Risk assessment: To understand the conditions where performance variability can become difficult or impossible to monitor and control. (Hollnagel & Shorrock, 2013, 21)

 

Mehr Informationen über den Safety-II Ansatz:

http://erikhollnagel.com bzw.

http://safetysynthesis.com

Hollnagel, E. (2013): „A tale of two safeties.“ in: Nuclear Safety and Simulation, 1-9.

Hollnagel, E.; Shorrock, S. (2013): „From Safety-I to Safety-II: A White Paper (Eurocontrol)
DOI: 10.13140/RG.2.1.1626.6961.